Tierischer Zuwachs

Die Anschaffung eines Hundes will wohl überlegt sein

(djd/pt). Viele Eltern werden früher oder später mit dem Wunsch der Kinder nach einem Haustier konfrontiert. Gerade wenn ein Hund gewünscht wird, fragen sich Eltern schnell, wie Gassi gehen und Tierarztbesuche zwischen Beruf, Familie und Hobbys untergebracht werden sollen. Sich um einen Hund zu kümmern, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, aber: Gerade in Familien kann diese Herausforderung auf mehrere Köpfe verteilt werden – je nach Alter auch auf die Kinder.

Zudem hat ein Hund in der Familie auch Vorteile: Kinder verbringen viel Zeit im Freien. Vor allem aber lernen sie von früh an, sich um andere zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen. Zudem haben sie oft Freude an Tieren, so dass sie spielerisch den richtigen Umgang mit ihnen üben können. Trotzdem ist Zurückhaltung geboten: „Aufgaben wie Füttern und Gassi gehen können das Sozialverhalten der Kinder fördern. Eltern müssen aber genau abwägen, ob ihr Kind auch langfristig an einem Hund interessiert und der Aufgabe gewachsen ist. Merkt man zu spät, dass es nicht klappt, hat man weder Kind noch Tier einen Gefallen getan“, so Marco Brandt, Sprecher der Agila Haustierversicherung.

Hunde fördern das Sozialverhalten von Kindern und gehören auch deshalb zu den beliebtesten Haustieren bei Familien. Foto: djd/vvvita - Fotolia.com

Hunde fördern das Sozialverhalten von Kindern und gehören auch deshalb zu den beliebtesten Haustieren bei Familien.
Foto: djd/vvvita – Fotolia.com


Viele Eltern sehen in einem Haustier nichtsdestotrotz eine große Chance für die Entwicklung ihrer Kleinen. Eine aktuelle Umfrage von Agila kommt zu dem Ergebnis, dass die Förderung des Sozialverhaltens der Kinder ein häufiger Grund für die Anschaffung eines Haustieres ist.